Richtig suchen – die Trefferquote gezielt erhöhen

Der Erfolg Ihrer Jobsuche hängt auch vom Einsatz geeigneter Suchbegriffe ab. Arbeiten Sie mit solchen Suchbegriffen, die die angestrebte Stelle benennen oder zu ähnlichen, verwandten Berufen gehören. So wird das von Ihnen angestrebte Berufsfeld abgedeckt.

Die beiden Beispiele zeigen anhand unterschiedlicher Berufe, was gemeint ist.

Beispiel 1

Elektriker
Bauelektriker
Elektromechaniker
Elektrotechniker
Elektroinstallateur
Elektroniker
Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Beispiel 2

Erwachsenenpädagoge
Dozent Erwachsenenbildung
Lehrkraft Erwachsenenbildung
Bildungsbetreuer
Bildungsreferent
Weiterbildungspädagoge
Aus- und Weiterbildungspädagoge

Unser Tipp:
Achten Sie auch beim Anlegen Ihrer Job-Profile und beim Versenden von Bewerbungsmails auf die präzise Benennung Ihrer Ausbildung, Ihres Berufes, Ihrer Berufsstationen, Ihrer Tätigkeitsfelder sowie sonstiger Qualifikationen. Vermeiden Sie Rechtschreibfehler. Vielleicht ist Ihr „erster Leser“ ein Bewerbermanagement-Programm, das eine Vorauswahl trifft, bevor sich ein Mensch mit Ihren Bewerbungsunterlagen beschäftigt.

Anforderungen und Qualifikationen: das Herz jeder Stellenanzeige

Dort steht nicht nur, welche Aufgaben Sie zu bewältigen haben, sondern auch, was von Ihnen als Bewerber*in verlangt wird, also welche Hard Skills und Soft Skills von Ihnen erwartet werden.

Hard Skills beschreiben berufstypische Qualifikationen bzw. Fachkompetenzen, z.B. Abschlüsse, Sprachen, IT-Kenntnisse, usw.
Soft Skills sind z. B. soziale Kompetenzen, Teamfähigkeit, Organisationsgeschick und Kommunikationsfähigkeit. 

Unser Tipp:
Prüfen Sie möglichst genau, welches die wichtigsten Anforderungen an den/die Bewerber*in sind und ob Sie diese Anforderungen erfüllen!

Manchmal ist es schwierig zu erkennen, ob der/die Bewerber*in eine Anforderung zwingend erfüllen muss oder nicht.

Die folgenden Formulierungsbeispiele sollen Ihnen bei der Einschätzung helfen:

  1. Häufig verwendete Formulierungen für MUSS-Kriterien (zwingend erforderlich): „Voraussetzung ist…“ oder „Wir erwarten…“, „... sind von besonderer Bedeutung“, „... sind Ihnen geläufig“, „... sind unabdingbar“, „... halten wir für wesentlich“, „... stellen für Sie kein Problem dar“, „Sie verfügen über ...“.

  2. Häufig verwendete Formulierungen für KANN-Kriterien (nicht zwingend erforderlich):
    Fähigkeiten, die aufgezählt werden mit „… ist von Vorteil.“ oder  „möglichst“, „wir bevorzugen ...“, „... sind wünschenswert“, „optimal wären ...“, „erste Kenntnisse ...“

Wenn Sie über ca. 65% der geforderten Qualifikationen (Hard Skills) verfügen, können Sie eine Bewerbung in Betracht ziehen.

Übrigens: Das Wort Bewerbung geht zurück auf das mittelhochdeutsche Wort „werben“ (althochdeutsch „hwerban“). Es bedeutet: Sich um etwas/jemanden bemühen, jemanden für etwas zu interessieren, zu gewinnen suchen.

gesbit logoberliner senat

Mobile Version