Weitere Maßnahmen zur Sicherung von Ausbildungsplätzen in Berlin

Die Senatsverwaltung unterstützt Betriebe mit besonderen Maßnahmen, die trotz Corona-Einschränkungen ausbilden.

Die in den vergangenen Monaten pandemiebedingt stark angestiegene Arbeitslosigkeit in Berlin ist leicht zurückgegangen. Dank des Kurzarbeitergeldes konnten mehr Entlassungen verhindert werden. Allerdings ist festzuhalten, dass sowohl die Anzahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen als auch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber gegenüber dem letzten Jahr stark zurückgegangen ist. Die Anzahl der jungen Menschen, die bisher noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, ist noch höher als in den Jahren zuvor. Gleichzeitig sind aber auch viele Stellen unbesetzt.

Um dem entgegenzuwirken wurden auf dem Berliner Arbeitsmarktgipfel Anfang September einige praktikable Lösungen vereinbart. Was die Ausbildung betrifft, so werden die bislang 500 geförderten Ausbildungsplätze in diesem Jahr verdoppelt. Zusammen mit anderen Akteuren des Berliner Ausbildungsmarktes wird zudem eine Task Force Ausbildung gegründet, um neue und kreative Lösungen in dieser Situation zu entwerfen. Daraus resultiert bereits die Planung eines Ausbildungshotels, in dem Auszubildende in dem besonders betroffenen Bereich Hotel- und Gaststätten eine betriebsnahe Ausbildung absolvieren können. Zudem soll der betriebliche Anteil an den Kosten für die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung übernommen werden. Betriebe, die Jugendlichen mit Behinderungen – unter Fokussierung auf eine Reha-Ausbildung – einen betrieblichen Ausbildungsplatz anbieten, sollen zudem vom Land eine einmalige zusätzliche „Inklusionsprämie“ in Höhe von 2.000 Euro erhalten.

Textquelle:
https://www.berlin.de/sen/ias/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.983434.php

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