Selbstständige Frauen am stärksten von den Folgen der Pandemie betroffen

Das Online-Magazine ‚She works‘ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe ausführlich zu den aktuellen Studienergebnissen des DIW Berlin. So wirkt sich die Covid-19-Pandemie weiterhin negativ auf Selbstständige aus.

Nach deutlichen Rückgängen von Umsätzen und Einkommen zu Beginn der Krise im Frühjahr 2020 sinken seitdem unter den Selbstständigen die Möglichkeiten oder die Bereitschaft, an dieser Erwerbsform festzuhalten. Gleichzeitig steigt vor allem auch der Anteil der vormals Selbstständigen deutlich, die ihr Geschäft aufgeben und in der Folge auch keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2021 stabilisierte sich jedoch laut DIW für Männer die Wahrscheinlichkeit, selbstständig zu bleiben. Bei Frauen hingegen häufen sich dagegen weiterhin die Geschäftsaufgaben. Laut DIW ist dies dadurch zu erklären, dass selbstständige Frauen in der ersten Phase der Pandemie häufiger Einkommensverluste erlitten als selbstständige Männer. Damit entwickelte sich die COVID-19-Pandemie bereits früh zu einer Krise für selbstständige Frauen, die etwas mehr als ein Drittel aller Selbstständigen ausmachen. Dies wirkt sich letztlich nicht nur auf die betroffenen Selbstständigen selbst aus, sondern ebenso auf deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie auf diejenigen Wirtschaftszweige, die besonders von Selbstständigen abhängen wie das Gastgewerbe, der Handel oder auch das Beherbergungsgewerbe.

Weitere Studienergebnisse finden Sie auf der Webseite von SHE works!.

Der JOB POINT Berlin kann hier mit seinem Angebot zur Berufsberatung und -orientierung, Stellensuche und Coaching insbesondere auch für ehemalige Selbständige Unterstützung bieten. Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin in einem unserer 3 Standorte in Berlin.

 

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