Maßnahmen zur Sicherung von Ausbildungsplätzen in der Krise

Wegen der Corona-Pandemie läuft das neue Ausbildungsjahr nur zögerlich an. Das Bildungsministerium steuert mit neuen Maßnahmen gegen.

Nach Angaben des Ministeriums beginnt das neue Ausbildungsjahr zögerlich. Die Bundesagentur für Arbeit hat einen gleichzeitigen Rückgang von Bewerber*Innen (-8,4 %) und Ausbildungsplätzen (-8,1 %) im Vergleich zum Vorjahr festgestellt.

Um vorhandene Plätze zu sichern, hat die Bundesregierung zum einem zum 1. August das Programm "Ausbildungsplätze sichern" als Teil des Konjunkturpakets auf den Weg gebracht. Kleine und mittlere Unternehmen sollen Prämien erhalten, wenn sie trotz Einbußen durch die Corona-Krise Ausbildungsverträge abschließen.

Zum anderen können Bewerber*Innen und deren Familien Informationen zum Thema Aus- und Fortbildung und zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die berufliche Bildung auf der Internetseite www.die-duale.de finden.

"Das neue Ausbildungsjahr bleibt von der weiterhin aktuellen Corona-Pandemie nicht unberührt", sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU). Die Wirtschaft verzeichne in vielen Branchen Einbußen, und auch der Ausbildungsmarkt sei unter Druck. "Die Corona-Krise darf aber nicht zu einer Ausbildungskrise werden", so Karliczek.

Textquelle:
https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article230141020/Ausbildung-in-der-Corona-Krise-Portal-eroeffnet.html

Bildquelle:
würfel cube info 3D © moonrun - fotolia.com

Zurück

gesbit logoberliner senat

Mobile Version