Erwerbstätigkeit auf Rekordhoch - Berlins Wirtschaft profitiert nicht

Allen Reden von einem drohenden Einbruch der deutschen Wirtschaft zum Trotz, ist die Erwerbstätigkeit in Deutschland so hoch wie noch nie. Im dritten Quartal wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 356.000 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und erreichte mit 45,4 Millionen Arbeitenden den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung 1990.

Grund sei die "bereits einsetzende Herbstbelebung am Arbeitsmarkt" – kommentierte dazu ein Sprecher des Statistischen Bundesamts. Dennoch zeichnen sich die Folgen der konjunkturellen Flaute ungeachtet des Rekordwertes am Berliner Arbeitsmarkt ab. So berichtet die BZ in ihrer Online-Ausgabe vom 30.10.2019, dass erstmals seit Jahren die Arbeitslosigkeit in Berlin in diesem Herbst nicht zurückgeht. Im Oktober waren mit gut 152.000 Personen in etwa so viele arbeitssuchend gemeldet wie im Vormonat. Verglichen mit einem Jahr zuvor waren es sogar rund 3000 mehr, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Während die Arbeitslosenquote im übrigen Osten Deutschlands weiter zurückging, verharrte sie in der Hauptstadt bei 7,8 Prozent. Damit lag sie einen Prozentpunkt über dem Wert des Oktobers 2018.

Die übliche Herbstbelebung falle in diesem Jahr aus, meinte dazu der Berlin-Brandenburger Agenturchef Bernd Becking. „Das ist ein Ausdruck der derzeitigen konjunkturellen Unsicherheiten.“ Viele Unternehmen ließen Verträge von Mitarbeitern auslaufen.

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Quelle:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-11/arbeitsmarkt-erwerbstaetigkeit-zuwachs-beschaeftigte-wirtschaftswachstum
https://www.bz-berlin.de/berlin/berlins-arbeitsmarkt-geraet-ins-stocken-in-brandenburg-laeuft-es-dagegen

Bildquelle:
Brandenburger Tor © pexels.com

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