Digitale Berufsorientierung im Unterricht während der Corona-Pandemie

Am Ende der Schulzeit stehen Schülerinnen und Schüler vor der grundlegenden Entscheidung, sich für eine passende Ausbildung oder ein Studium zu entscheiden. Viele jungen Menschen tun sich damit schwer. Um Schulen auch in der Pandemiezeit bei der beruflichen Orientierung zu unterstützen, bietet das Projekt „Berufliche Orientierung wirksam begleiten - Unterrichteinheiten für die gymnasiale Oberstufe“ neue Module für digitale Lernarrangements an.

Das Projekt ist ein gemeinsames Vorhaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig betonte:

„Es ist wichtig, dass wir die Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahlentscheidung jetzt nicht allein lassen. Gleichzeitig unterstützen wir die Lehrkräfte, indem wir vielfältige Materialien bereitstellen und Partner wie die Bundesagentur für Arbeit und die Kammern einbinden. Im Hinblick auf das kommende Ausbildungsjahr möchte ich darauf hinweisen, dass Ausbildungsverhältnisse auch noch nach dem Start des Schuljahrs aufgenommen werden können. Die Berufsberatung, Kammern und berufsbildenden Schulen beraten Schülerinnen und Schüler sowie Absolventinnen und Absolventen dazu sehr gerne.“


Grundlage des Projekts „Berufliche Orientierung wirksam begleiten“ ist ein Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer mit zahlreichen Modulen und Unterrichtseinheiten. In der Zeit der Corona-Pandemie wurden diese überarbeitet und für den virtuellen Unterricht angepasst. Das Handbuch gibt beispielsweise Ideen für Berufsorientierung per Videokonferenz. Die einzelnen Unterrichtsmodule wurden mit den Bildungszielen der jeweiligen Bundesländer abgestimmt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der sdw sowie im Jahresbericht sdw 2019 „Studien- und Berufsorientierung wirksam begleiten“. Zusätzliche Angebote der BA für Lehrerinnen und Lehrer gibt es auf der Seite "Berufsorientierung im Unterricht".

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