Arbeiten im Homeoffice: Das sollten Sie beachten

Seit Mittwoch steht fest: Der Lockdown geht in eine nächste Runde. Bund und Länder einigten sich auf eine Verlängerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 07.03.2021. Für viele Arbeiternehmer und Arbeitnehmerinnen bedeutet auch eine Verlängerung des mobilen Arbeitens von zu Hause aus.

Während für manche das viel besprochene „Homeoffice“ schon längst zur Gewohnheit wurde, ist es für andere erst seit der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung vom 21.01.2021 Realität. Wie wohl man sich beim Arbeiten am heimischen Schreibtisch fühlt, hängt von vielen Faktoren ab: Kann ich mich gut konzentrieren? Habe ich trotzdem genügend Austausch mit meinen Kolleg:innen? Wie gelingt mir die Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatem?

Im Magazin der Bundesagentur für Arbeit „Faktor A“ wird der Arbeitsschutzexperte vom TÜV-Verband André Sigl zu diesem Thema zitiert: „Gerade Homeoffice-Neulinge machen es sich oft zu einfach und setzen sich mit ihrem Laptop aufs Sofa. Dabei ist ein funktionaler und ergonomischer Arbeitsplatz der entscheidende Faktor, um Leistung, Motivation und Wohlbefinden im Homeoffice dauerhaft zu erhalten“.

Um diese "Anfängerfehler" zu umgehen, thematisiert "Faktor A" wichtige Aspekte, die man beim Einrichten eines Arbeitsplatzes zu Hause beachten sollte. Folgende Tipps können für Ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden einen großen Unterschied machen:

  • Achten Sie auf die richtige Haltung. Der Tisch sollte so hoch sein, dass Ihre Ellenbogen im rechten Winkel auf dem Tisch aufliegen. Ändern Sie regelmäßig Ihre Haltung. Auch ein Medizinball kann für Abwechslung sorgen.
  • Wählen Sie den richtigen Platz. Indirektes Tageslicht von einem nahen Fenster sorgt für die passende Beleuchtung. So können Sie auch regelmäßig Lüften - das verbessert die Konzentration.
  • Denken Sie an ausreichend Bewegung - denn der Arbeitsweg, der Gang zur Kantine oder zum Büro der Kolleg:innen fällt nun weg.
  • Ein externer Bildschirm sorgt für den Unterschied, er entspannt Nacken und Augen.
  • Ziehen Sie Grenzen zwischen Ihrem Arbeitsleben und dem Feierabend. Durch strukturierte Arbeitszeiten können sich auch Ihre Kolleg:innen darauf einstellen, ab wann Sie nicht mehr zu erreichen sind.
  • Vergessen Sie Ihre Pausen nicht!

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