15.–17.11.2021: JOB POINT Berlin beim “Social Affairs Forum”

Dieses Jahr ist die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales die Gastgeberin des digitalen “Social Affairs Forum” des Städtenetzwerkes EUROCITIES. Dieses steht in 2021 unter dem Motto „Städte für einen inklusiven Aufschwung nach der Pandemie: Wie können Städte soziale Innovationen nutzen, um faire, grüne und digitale Arbeitsplätze zu sichern?“.

EUROCITIES – das größte europäische Städtenetzwerk

EUROCITIES ist ein 1986 gegründetes europäisches Städtenetzwerk, dem zurzeit über 200 europäische Großstädte in 38 Ländern angehören. Die deutschen Städte stellen mit 18 Mitgliedern innerhalb des Netzwerkes die größte Gruppe aus einem Land. Seit Mitte der 90er Jahre ist auch die Stadt Berlin Mitglied des Netzwerkes.

Das Netzwerk widmet sich in verschiedenen Bereichen der stadtrelevanten Politik – u.a. der Kultur-, Umwelt-, Stadtentwicklungs- und Sozialpolitik. Dabei bündelt es fachspezifische Anliegen der Städte und widmet sich der Stärkung kommunaler Belange im EU-Kontext, indem es die europäischen Städte als politische Einheit gegenüber der EU vertritt. Schwerpunkte dabei sind die aktive Gestaltung von Europapolitiken, der fachliche Austausch z.B. anhand von “best-practice“ Beispielen unter den Mitgliedern sowie die Initiierung und Förderung gemeinsamer, grenzüberschreitender Projekte.

Die fachbezogene Arbeit findet in verschiedenen Foren statt, wie dem “Culture Forum”, dem “Knowledge Society Forum“ oder dem “Social Affairs Forum”. Vertreter*innen der Städte treffen sich auf diesen Foren mehrmals jährlich in unterschiedlichen europäischen Städten, um Fragen zu gemeinsamen Interessen zu bearbeiten und Erfahrungsaustausch zu betreiben.

Social Affairs Forum 2021

Fokus des diesjährigen “Social Affairs Forum” ist die Frage, wie Städte bei der Entwicklung und Umsetzung sozialer Innovationen gestärkt werden können. Dazu erfolgt ein Austausch von Erfahrungen und Good-Practice-Ansätzen zwischen verschiedenen Städten, aber auch zwischen der europäischen und der städtischen Ebene.

Hintergrund ist die Corona-Pandemie, die noch immer schwerwiegende Auswirkungen auf europäische Städte hat. Dieses zeigt sich besonders daran, dass die Arbeitslosigkeit und soziale Ungleichheit zugenommen haben – besonders bei schutzbedürftigen Gruppen. Hier stellt sich die Frage, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um diese Auswirkungen abzuschwächen.
Die mit der Pandemie einhergehenden Infektionsschutzmaßnahmen haben zudem die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, tiefgreifend verändert und stellen uns vor neue Herausforderungen. Wie können Städte zukünftig faire Arbeitsbedingungen sicherstellen – insbesondere für neue digitale Arbeitsplätze und zunehmend atypische Beschäftigungsverhältnisse?

Gleichzeitig haben Städte sowie ihre Einwohner*innen ein hohes Maß an Resilienz und Agilität bewiesen. Es wurden lokale Unterstützungsnetzwerke geschaffen und der digitale Wandel in vielen gesellschaftlichen Bereichen beschleunigt. Soziale Innovationen sind in diesem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung. Welche Kooperationen und Partnerschaften sollten Städte eingehen, um innovativen Projekten den Weg zu ebnen und diese besser zu nutzen?

Diese und weitere zentrale Themen und Fragestellungen werden die teilnehmenden europäischen Städte- und EU-Vertreter*innen während des “Social Affairs Forums” in verschiedenen Konstellationen gemeinsam bearbeiten. Diese bestehen aus den drei Phasen: Zusammen lernen (Co-Learning), Erkenntnisse teilen (Co-Sharing) und Lösungen erarbeiten (Co-Creation).

JOB POINT Berlin ist Teil des Forums

Dieses Jahr wird sich der JOB POINT Berlin auf dem “Social Affairs Forum” als eins von 6 innovativen Berliner Projekten den Teilnehmer*innen vorstellen. Hierbei geben wir Einblicke in unsere vielfältigen Beratungsangebote rund um die Themen Jobsuche und Bewerbung – von der Berufsorientierung, individuellen Zielsetzung bis hin zur Optimierung von Bewerbungsunterlagen. Darüber hinaus werden wir die Möglichkeit nutzen Vertreter*innen anderer europäischer Projekte kennen zu lernen, um so auch mögliche Synergien knüpfen zu können.

Den Auftakt des Forums macht die Eröffnung durch Senator und Bürgermeister Klaus Lederer und eine anschließende Paneldebatte. In dieser wird Staatssekretär Alexander Fischer mit EU- und Städtevertreter*innen darüber diskutieren, wie Städte einen inklusiven Aufschwung gestalten können. Dieser Teil des “Social Affairs Forums” – am 15.11.2021 – wird für die Öffentlichkeit über den YouTube-Kanal der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales live übertragen.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Website der Senatsverwaltung und in der Video-Botschaft vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller.

 

Quellen:
https://eurocities.eu/
https://www.berlin.de/sen/ias/presse/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1144791.php
https://www.berlin.de/sen/arbeit/beschaeftigung/eu-beschaeftigungspolitik/tagungen-und-konferenzen/

Bildquelle:
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