Das Programm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" geht in die 2. Phase

Im Rahmen des Konzeptes "Chancen eröffnen – soziale Teilhabe sichern" mit dem Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit beitragen will, wurden 105 Jobcenter mit über 10.000 Förderplätzen ausgewählt. Das Programm mit dem Titel "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" geht damit in die 2. Phase. Bundesweit stehen hierfür bis Ende 2018 450 Mio. Euro zur Verfügung. Auch vier Berliner Jobcenter nehmen an dem Programm teil und haben damit ein weiteres Instrument, um Arbeitssuchende zu fördern.

Die Auswahl der Jobcenter erfolgte anhand vorab in der Förderrichtlinie festgelegter einheitlicher Prüfkriterien. Dazu zählen die Qualität der begleitenden Aktivitäten, die Einbindung kommunaler Leistungen und die Begründung zur Wirksamkeit des vorgelegten Konzeptes. Außerdem wurden Angaben zur Finanzierung der begleitenden Leistungen, zu potentiellen Arbeitgebern und Einsatzbereichen geprüft. Die ausgewählten Jobcenter haben nun die Möglichkeit Förderanträge beim Bundesverwaltungsamt zu stellen. Die vier Berliner Jobcenter sind:

  • Jobcenter Berlin Treptow-Köpenick
  • Jobcenter Berlin Neukölln
  • Jobcenter Berlin Steglitz Zehlendorf
  • Jobcenter Berlin Spandau

Schon im Herbst können die ersten Arbeitsplätze besetzt werden. In diesem Zusammenhang können sich Arbeitgeber, die an einer Förderung interessiert sind, an ihr zuständiges Jobcenter wenden. Allerdings gibt es Einschränkungen. Nur Arbeitsverhältnisse, die zusätzlich und wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interesse liegen werden gefördert. Die Fördersumme ist jeweils ein fixer Betrag, der bei 30 Stunden maximal 1.320 Euro beträgt.

Zielgruppe des Programmes sind Personen, die aufgrund von besonderen Problemlagen als sehr arbeitsmarktfern einzustufen sind und damit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine Aussicht auf Beschäftigung haben. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat mit Leistungsberechtigten mit gesundheitlichen Einschränkungen und Bedarfsgemeinschaften mit Kindern zwei wichtige Zielgruppen benannt.

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