Bewerbungsfehler

Eigentlich lässt sich die Frage nach Bewerbungsfehlern sehr schnell beantworten. Sie haben dann den entscheidenden Bewerbungsfehler begangen, wenn der Personaler merkt, dass Sie sich nicht damit beschäftigt haben, was Sie 1. konkret beruflich wollen und warum und 2. was Sie dafür zu bieten haben. Und glauben Sie uns, jemand der Personalentscheidungen trifft, also darauf trainiert ist, Bewerber einzuschätzen, merkt dies sehr schnell.

Es gibt viele Umfragen unter Firmen und Personalentscheidern zum Thema Bewerbungsfehler. Einige haben wir für Sie zusammengestellt

Untersuchung von Rundstedt & Partner (2004), Befragung von 1000 Unternehmen

55% der Anschreiben passen nicht auf das Jobprofil.
38% der Anschreiben haben Rechtschreibfehler.
33% der Lebensläufe sind nicht aussagekräftig.

Fehlerranking in der Süddeutschen Zeitung

Platz eins: Massenabfertigung.
Dazu wird festgestellt, dass zu viele Jobsucher Serienbriefe versenden, anstatt sich die Mühe zu machen, sich gezielt auf eine Stellenausschreibung zu bewerben.

Platz zwei: unordentliche Unterlagen.
Rechtschreib- und Grammatikfehler. Außerdem wird der Lebenslauf häufig zu unübersichtlich gestaltet.

Umfrage von Careerbuilder unter 175 deutschen Arbeitgebern zum Lebenslauf

Bezogen auf den Lebenslauf wurden Bewerber schon abgelehnt, weil

43 Prozent
sie die Kompetenzen 1 zu 1 aus der Stellenanzeige in den Lebenslauf übernommen hatten

42 Prozent
der Lebenslauf zu lange und schwer lesbare Textblöcke enthielt

25 Prozent
der Lebenslauf drei Seiten oder mehr umfasste

23 Prozent
die Bewerbung nur aus einem Lebenslauf ohne Anschreiben bestand

16 Prozent
der Lebenslauf partout nicht zur ausgeschriebenen Stelle passte

11 Prozent
der Lebenslauf eine unprofessionelle E-Mail-Adresse enthielt

gesbit logoberliner senat

Mobile Version